Sehr gerne beraten wir Sie bei Fragen
zur Probenahme und der Analyse

Probenahme durch unser Labor

Gerne führen wir die Probenahme für Sie durch. Wir gehen fachgerecht und nach anerkannten Methoden der DIN ISO vor. Dazu können Sie uns gernekontaktieren.

Eigene Probenahme

Wenn Sie die Probenahme selbst durchführen möchten, lesen Sie vorher bitte die Hinweise zur Probenahme.
Bei Fragen können Sie uns gerne kontaktieren. Wir beraten sie vollumfänglich!

Bitte senden Sie uns die Probe zusammen mit dem ausgefüllten Analyseauftrag innerhalb von 24 Stunden nach der Probenahme zu.

Analyseauftrag ausfüllen

Hinweise zur Probenahme

Oberflächenproben

Folienkontaktprobe

Mit Schimmel befallene Materialien werden durch eine Oberflächenbeprobung untersucht. Diese Methode dient in erster Linie einem Nachweis von aktuellem Schimmelbefall auf glatten Oberflächen (Wände, Tapete, Möbel). Nach der Probenahme kann die Probe mithilfe der direkten Mikroskopie analysiert werden. Es können neben den keimfähigen auch nicht keimfähige und schwer kultivierbaren Schimmelpilzsporen und Hyphen nachgewiesen werden. Eine direkte Differenzierung der Arten ist nur eingeschränkt möglich. Einige Schimmelpilzarten können mit dieser Methode differenziert werden, jedoch eine Vielzahl kann nur als nicht identifizierte Sporen angegeben werden.

Vor der Probenahme Handschuhe anziehen (empfohlen) oder Hände desinfizieren. Für die Probenahme nur klare Klebefilme verwenden, trübe Klebefilme können nicht ausgewertet werden. Zum besseren abziehen Klebefilm an einem Ende ca. 1 cm umknicken, so dass eine kleine Lasche entsteht. Den Klebefilm (ca. 8 cm) leicht auf die zu untersuchende Fläche drücken, drüber streichen und wieder abziehen. Anschließend auf eine saubere Klarsichthülle (oder Gefrierbeutel) aufkleben und mit einem wasserfesten Filzstift beschriften. Dabei nicht auf die zu untersuchende Fläche schreiben. Die beschriftete Klebefilmprobe und den vollständig ausgefüllte Analyseauftrag in einem Briefumschlag an das Labor schicken.

Abklatschprobe

Das Abklatschverfahren beruht auf einem direkten Kontakt eines festen Nährbodens mit der zu untersuchenden Oberfläche und einschließender Bebrütung. Ein Teil der auf der zu prüfenden Oberfläche vorhandenen Mikroorganismen haftet am Nährboden und kann nach der Inkubation als Kolonien ausgezählt werden.

Vor der Probenahme Handschuhe anziehen (empfohlen) oder Hände desinfizieren. RODAC-Platte auf der Nährbodenseite mit einem wasserfesten Filzstift beschriften. Den Deckel abnehmen, den Nährboden vollflächig mit leichtem Druck auf die zu untersuchende Fläche ca. 10 sek. lang andrücken, abnehmen und den Deckel wieder auf die RODAC-Platte legen. Die Hand sollte während der Probenahme möglichst ruhig gehalten werden, keine Dreh oder Wischbewegung. Den beschrifteten Nährboden mit dem vollständig ausgefüllten Analyseauftrag an das Labor schicken. Die Proben sollten innerhalb von 24 Stunden im Labor eintreffen.

Abstrichprobe (Tupfer)

Sie ist besonders für schwer zugängliche Stellen wie Fugen, Kanten oder Bohrlöchern in Wänden, Fußböden oder Hohlräumen geeignet. Es können neben den flugfähigen auch nicht flugfähige Sporen von z.B. Stachybotrys chartarum, erfasst werden. Eine Differenzierung der Arten ist nach Kultivierung möglich. Das Abstrichverfahren beruht auf der Übertragung von Sporen von der zu untersuchenden Oberfläche mittels Tupfer auf entsprechende Agarplatten und anschließender Bebrütung. Diese Methode hat gegenüber der direkten Abklatschprobe den Vorteil, dass die Probe parallel auf verschiedenen Medien aufgetragen werden kann.

Vor der Probenahme Handschuhe anziehen (empfohlen) oder Hände desinfizieren. Die Abstrichprobe wird mit einem trockenen, sterilen Tupfer von der zu untersuchenden Oberfläche unter drehen des Tupfers entnommen. Der Tupfer kommt danach sofort in die Transporthülse, wird verschlossen und beschriftet. Den beschrifteten Tupfer mit dem vollständig ausgefüllten Analyseauftrag an das Labor schicken.

Materialproben

Materialprobe

Der häufigste Grund für Schimmelpilzbelastungen in Innenräumen sind befallene Materialen. Durch gezielte Entnahme von Materialproben (Tapete, Putz, Estrich, Rigips, Styropor, Dämmmaterial oder sonstige im Innenraum vorkommenden Materialien wie z.B. Textilien) ist es möglich einen Befall auszuschließen oder zu bestätigen. Des Weiteren kann die Ausdehnung des Befalls in der Tiefe und in der Fläche bestimmt werden.

Vor der Probenahme Handschuhe anziehen (empfohlen) und das Werkzeug desinfizieren oder sehr gründlich reinigen und abflammen. Die Probe an der zu untersuchenden Stelle entnehmen. Bei mehreren Materialproben, muss das benutzte Werkzeug vor jeder erneuten Probenahme desinfiziert werden. Sofern Materialien von unterschiedlichen Stellen genommen werden oder handelt es sich bei der Probenahme um verschiedene Materialien z.B. Tapete und Putz, dann sind die Proben einzeln zu verpacken und zu beschriften. Die beschrifteten Proben mit dem vollständig ausgefüllten Analyseauftrag an das Labor schicken.

Feuchte Proben sollten möglichst innerhalb 24 Stunden nach der Probenahme in unserem Labor eintreffen.

Mindestmenge

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Obervellmarschestr. 19, 34246 Vellmar

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